Wenn Bitcoin (BTC) sich jetzt nicht sammeln kann, ist Krypto in großen Schwierigkeiten: Peter Brandt

Der Veteran des Rohstoffhandels, Peter Brandt, ist sich sicher, dass die durch das Coronavirus verursachte Krise eine Frage von Leben oder Tod für die Kryptogeldindustrie ist. Wenn sich Bitcoin vor dem Hintergrund dieses wirtschaftlichen Chaos nicht erholen kann, dann ist Krypto in „großen Schwierigkeiten“, so der prominente Chartist.

Eine einmalige Krise

BitcoinIn seinem Twitter-Thread erwähnte Brandt, dass sich der US-Kongress in einer „Zeitkapsel“ befände, die direkt aus den 1930er Jahren gesendet wurde, als sich Amerika mitten in einer schweren wirtschaftlichen Depression befand. Damals, 1933, erreichten die USA ihre Spitzenarbeitslosenquote von 26,7 Prozent.

Da der Aktienmarkt den stärksten Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen erlebte und 3,3 Millionen Amerikaner innerhalb einer Woche Arbeitslosengeld beantragten, taucht das Wort „D“ häufig in den Schlagzeilen auf. Der Nobelpreisträger Nouriel Roubini (alias „Dr. Doom“) sagte voraus, dass die USA aufgrund von Albträumen im Gesundheitswesen, wachsender Inflation und möglichen geopolitischen Schocks sogar eine „größere Depression“ erleben könnten.

Es bleibt nicht mehr viel Zeit

Bitcoin hat es bisher nicht geschafft, sich überzeugend von den risikobehafteten Anlagen abzukoppeln. Der altgediente Händler John Bollinger, der erwartet, dass sich die BTC als sicherer Hafen erweisen wird, erwähnte kürzlich, dass alle Korrelationen während solcher Krisen gegen Null tendieren.

Vor seinem letzten Tweet meinte Brandt, dass BTC nicht mehr viel Zeit habe, sich zu beweisen. Trotz der vielen bullischen Vorhersagen hat er kein Problem damit, seine Vorurteile radikal zu ändern, wenn die Märkte nach Süden gehen, was jeder erfahrene Händler tun sollte.

Gleich nach dem Crash vom 12. März machte er eine verblüffende Vorhersage, dass die BTC eher auf Null als auf 100.000 Dollar fallen würde, aber er glaubt offenbar immer noch, dass die führende Kryptowährung in der Lage ist, die Dinge zu ändern.