Bitcoin-Hersteller von Bergbau-Hardware meldet Nettoverlust von 148 Millionen US-Dollar im Jahr 2019

Der an der NASDAQ notierte Bergbauausrüstungshersteller von Bitcoin, Canaan, meldete für das Jahr 2019 einen Nettoverlust von 148 Millionen US-Dollar, wie aus den jüngsten Finanzergebnissen hervorgeht, die bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurden.

Die jüngsten ungeprüften Finanzergebnisse des in China ansässigen Unternehmens Bitcoin Superstar für das vierte Quartal und das Jahr 2019 besagen, dass der Gesamtnettogewinn des Unternehmens im Jahr 2019 204,3 Millionen US-Dollar betrug. Dies entspricht etwa der Hälfte der 384 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen im Jahr 2018 erwirtschaftet hat.

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Gesamtnettoeinnahmen im vierten Quartal 2019 gestiegen. Im gleichen Quartal stieg der Gesamtnettoumsatz des Unternehmens um 66,8% auf 66,5 Millionen US-Dollar. Das war mehr als die Hälfte dessen, was sie im gleichen Zeitraum im Jahr 2018 erwirtschaftet hatte.

Das Unternehmen gab an, dass sein Wachstum hauptsächlich durch den Anstieg der insgesamt verkauften Rechenleistung angetrieben wurde, die im vierten Quartal 2019 2,9 Millionen Thash/s betrug. Dies entsprach einem Anstieg von 88,6% gegenüber dem Vorjahr.

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COVID-19 als die wichtigste Herausforderung für das Jahr 2020

Laut den Aufzeichnungen der SEC über die Geschäftsaussichten von Canaan ist die erste Herausforderung für das Unternehmen im Jahr 2020 der Ausbruch von COVID-19. Kanaan scheint von den derzeit begrenzten Geschäftsaktivitäten, einschließlich derer auf dem Kryptomarkt, betroffen zu sein.

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Der Bruttoverlust im vierten Quartal belief sich auf 96,7 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Bruttogewinn von 1,6 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Jahres 2018.

Sammelklage gegen Börsengang von Canaan ist im Gange

Diese Nachricht kommt, nachdem Cointelegraph am 7. April berichtet hatte, dass für die Sammelklage gegen den Börsengang von Canaan eine Frist für die Einreichung des Antrags eines Hauptklägers auf den 4. Mai 2020 festgesetzt wurde. Dieser Antrag wird darüber entscheiden, wer die Prozessparteien des Unternehmens in dem Verfahren vertritt.

Der Klage zufolge wird dem Börsengang von Canaan ein Verstoß gegen den Securities Act von 1993 vorgeworfen. Die Beschwerde lautet, dass ihre Registrierungserklärung angeblich falsch war und Investoren irreführende Informationen geliefert hat.